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Kajun Kake (C&D)

#1 von Gerrit Jan ( gelöscht ) , 29.11.2008 19:59

Lieber Freunde,

Dank die Möglichkeit das wir auf unser Insel Sammelbestelungen machen können bei Danpipe u.a war ich heute in der Lage diese Tabak zu kosten.
So muss unser lieber Herr Gott Pfeifentabak gemeint haben wenn Er die Tabakspflanze erschaffen hat.
Es handelt sich hier um Red Virginia und Louisiana Perique. Laut angabe soll unter Druck und Hitze eine "Ur-Black-Cavendish" entstehen. Geliefert wird diese Tabak als Block. Das schwarze Block lasst sich einfach schneiden. Danpipe nennt es Krumble-Kake. Bei Tobaccoreviews bekommt er 3 von 4 Sterne. Mild auf der Zunge, natürlich süss.



By Laafke

Die Preise.

Natürlich ist 12,50 pro 50gr viel Geld. Und natürlich ist es mit 7.39 euro pro 57 gr billiger in den US. Fakt ist (für mich) das ich kein Hersteller in der nähe habe die diese art Tabake herstellt. Und das wichtigste (wenn's nur um die Preise geht) Sollte ich in der US oder der Schweiz diese Tabak kaufen dann kommt mit alle Steuer und Frachtpreise die Preis ganz náh an die Preise die wir jetzt bezahlen.

In diesem Sinne.

LG
GJ

Gerrit Jan

RE: Kajun Kake (C&D)

#2 von Gerd ( gelöscht ) , 28.12.2008 18:23

Hallo Gerrit Jan,

habe auch gerade eine Dose des Tabaks (von Dan Pipe) aufgemacht. Ein sehr schöner Tabak. Kann Deine Erfahrung bestätigen.

Aber ein Messer braucht man nicht. Man kann ihn gut mit der Hand aufbröseln. Ist kein üblicher Plug, sondern dicke Scheiben Flake nochmals etwas zusammengepreßt.

Gerd

RE: Kajun Kake (C&D)

#3 von Gerrit Jan ( gelöscht ) , 04.06.2009 14:36

Die Kajun Kake ist bis auf weiteres nicht lieferbar laut Dan-pipe.

Gerrit Jan

RE: Kajun Kake (C&D)

#4 von Arno , 21.06.2011 22:12

Die technischen Daten.

Kajun Kake
Brand: Cornell & Diehl
Blender: Bob Runowski & Craig Tarler
Tin Description: We start with naturally sweet red Virginias and add just the right touch of everyone's favorite Cajun spice, Louisiana Perique. Then we press it into an old fashioned crumble cake which deepens and marries the flavors into what is quickly becoming one of C&D's most popular blends ever!
Country of Origin: USA
Curing Group: Air Cured
Contents:
Cavendish
Virginia
Perique
Cut: Krumble Kake
Packaging: 2oz Tin, 8oz Tin


Gruss Arno



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RE: Kajun Kake (C&D)

#5 von Arno , 22.06.2011 18:50

Hallo,

ich wollte noch einige Bilder nachliefern....


Gruss Arno



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Angefügte Bilder:
IMG_1699.JPG   IMG_1701.JPG   IMG_1703.JPG  
 
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RE: Kajun Kake (C&D)

#6 von Arno , 27.06.2011 23:56

Hallo forum,
den rest schreibt der Fritzl, hat er die Dose doch im Abschiedsschmerz mir aus dem Körbchen gerissen, der Gute.... ;-)


Gruss Arno



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RE: Kajun Kake (C&D)

#7 von rejon , 30.06.2011 02:38

Werde ich machen!

Für diesen exclusiven Genuß nehm´ ich mir Zeit und muße und werde dann berichten . . .

 
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RE: Kajun Kake (C&D)

#8 von Arno , 30.06.2011 18:30

Also Fritz, zwei Attribute bleiben bei mir haften: volumig und weich....

...dazu diese Präsentation als Block in der Dose. Schön schwarzes Tabakbild....

Bei mir ist das jedenfalls haften geblieben, aber ich glaube, ich hab noch ein Döschen... ;-) Soll ichs für "Haag 2012" reservieren? oder erst für "2020" - hihihihi


Gruss Arno



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RE: Kajun Kake (C&D)

#9 von rejon , 02.07.2011 00:27

Nein Arno, bis 2020 mußt nicht warten, nimm ihn ruhig das nächste Mal wieder mit!!!

„Da drin ist der Kajun Kake, wenn Du ihn rauchst, schenk ich ihn Dir“! , so verabschiedete sich Arno nämlich zum Ende unseres kleinen Forumsmeetings von mir und mit „Glanz in den Augen“ (Zitat meiner Frau) nahm ich eine silberfarbene Büchse mit dem sagenumwobenen Inhalt dankend an.

Ein paar Tage später sollte es soweit sein: Heute Abend werde ich mir Zeit nehmen und das Schatzbüchslein öffnen!

Wissbegierig wie ich bin und da solche besonderen Ereignisse gut vorbereitet sein wollen, setzte ich mich an den PC und gab bei unser aller gutem Freund Namens Google, ein:
„Cajun Cake“ (da ich der englischen Sprache durchaus mächtig bin, hatte ich rein auf die Phonetik vertraut und nicht damit gerechnet, dass Cornell und Diehl die „C´s in „K´s“ umgewandelt haben- aus gutem Grund, wie sich noch herausstellt).
Als Ergebnis gab mir unser Suchmaschinenfreund nun dutzende Seiten mit Backrezepten aus den amerikanischen Südstaaten zur Auswahl – jetzt war ich doch einigermaßen verblüfft aber irgendwie mußte es ja damit zu tun haben – also tiefer graben…
Nächster Versuch (immer noch rein auf die Phonetik vertrauend) „Cajun“ – Ergebnis: Viele Links zur Information über die Französisch sprechende Minderheit im Bundesstaat Louisiana…
Aha: Louisiana = die Heimat des Perique (hatte ich in früheren Reviews schon mal erwähnt, das ich Perique liebe?) – jetzt kommen wir der Sache schon näher!
Aber wenn ich schon mal dabei bin und überhaupt schadet kulturelle Bildung ja nie, lese ich doch weiter über die „Cajuns“ (der Rest Amerikas verwendet dieses Wort nicht immer sehr freundlich und aus diesem Grund hat C&D wohl die „C´s“ durch „K´s“ ersetzt!) und erfahre viele Dinge, die ich bis dato noch nicht wusste.
Wer sich gerne auf mein Bildungsniveau begeben möchte , findet auf Wikipedia entsprechendes.

Besonders interessant fand ich auf meiner Forschungsreise, die Abhandlungen über die spezielle Küche der Cajuns – sie muß wirklich hervorragend und oberlecker sein – siehe hierzu folgenden Videoclip:




Nach diesen tieeeefen Einblicken in die Kultur der „Cajuns“ war mein Appetit so richtig geweckt und ich konnte es kaum erwarten, die Büchse endlich zu öffnen.
Jetzt konnte ich mir endlich so richtig bildlich vorstellen, wie die Lousianer meinen heißgeliebten Perique in ihren Sümpfen in den Fässern „einkochen und saucieren“ und jahrelang vergraben, bis er endlich dann seiner Bestimmung zugeführt wird….

Aber irgendwas wollte ich vorher doch noch gerne über diesen Tabak finden!!!

Mensch Fritz, Du wirst alt – versuch doch mal „Cornell&Diehl“!
Ein paar Klicks und schon bin ich da, wohin ich eigentlich wollte:



“We start with naturally sweet red Virginias and add just the right touch of everyone's favorite Cajun spice, Louisiana Perique. Then we press it into an old fashioned crumble cake which deepens and marries the flavors into what is quickly becoming one of C&D's most popular blends ever”

So, das war´s, was ich wissen wollte – schauen wir mal, was da in der Büchse so zum Vorschein kommt:
Ja, es stimmt: Der kleine Quader Tabak hat Ähnlichkeit mit einem Stück Kuchen. Es ist aber kein Flake, sondern eine gepresste „Mixture“ aus Virginia und Perique.

Nase reingehalten und fast glaube ich, dass das Perique pur ist (es riecht zumindest so, wie aus meinem Vorratsglas reinem Perique, den ich für meine eigenen Mischungen immer vorrätig habe) – schon dieser Geruch lässt erahnen, was mich erwartet….

Jetzt versuche ich ein paar Krümel von dem „Kuchen“ abzuzupfen und siehe da, das funktioniert hervorragend. Die Konsistenz des Tabaks ist eher feucht aber mir erscheint es gerade noch richtig zum Rauchen.

Stopfen geht problemlos – nun denn, wagen wir den Versuch:

Trotz der Feuchte, lässt er sich gut anzünden aber – oh Mann, das ist ja wohl das heftigste, was mir bis dato untergekommen ist. Ich rauch hin und wieder eine Füllung „Irish Flake“ und der erreicht schon die Grenze meiner Nikotinverträglichkeit aber der „Kajun“ ist mir zu stark!
Tut mir leid, aber ich räume die Pfeife nach dem ersten Drittel aus – es geht einfach nicht!

So Fritz, bist jetzt eine Memme oder zu blöd zum rauchen?

Mal schauen, was andere dazu sagen:

Wieder ein paar Clicks im Internet und auf „tobaccoreviews.com“ geschaut.
Nachdem ich mich durch ein paar Beiträge durchgelesen hab´, wo u.a. die jeweiligen Verfasser, den Tabak vor dem Rauchen etwas antrocknen lassen, wage ich am nächsten Tag einen zweiten Versuch.

Tabak für eine Füllung vom „Kuchen“ abgebröselt und eine halbe Stunde liegen lassen.
Da ich beim 1. Versuch schon gemerkt habe, dass der Kajun einiges Kondensat entwickelt, nehme ich diesmal eine Meerschaum.
„Fire to the Bowl“ und siehe da, gar nicht mehr so schlimm! Jetzt ist die Stärke ungefähr mit dem „Irish Flake“ zu vergleichen – heftig, heftig aber erträglich und er schmeckt!
Schmeckt tief und intensiv nach Tabak, so wie ich ihn mag und vor allem nach Perique!

Der Geschmack bleibt bis zum Ende erhalten, wird aber zum Schluß sehr gehaltvoll!

Fazit:
Der Kajun Kake ist so ziemlich das Heftigste an Pfeifentabak, was mir bis jetzt untergekommen ist. Bestimmt kein Tabak für jeden Tag und nichts für jene, die keinen Perique mögen! Ich werde ihn bestimmt wieder rauchen, wenn ich Hunger nach Nikotin und Lust auf „Tiefe“ habe und mir dann beim Rauchen das „Cajun Cooking“ auf Youtube reinziehen

Tip: Solltet ihr einen Versuch wagen, Freunde – gaaaaanz langsam rauchen, sonst beißt er Euch, wie mich beim 1. Versuch.

 
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RE: Kajun Kake (C&D)

#10 von Magritte ( gelöscht ) , 02.07.2011 09:42

Hi Fritz,

sehr schönes Review!
Man lernt doch nie aus - Ich wußte gar nicht, daß ein Tabak zu stark sein kann. Aber zugegeben, auf Arnos "Kuchenfoto" oben sieht er wirklich sehr gehaltvoll aus.

All the best
Martin

Magritte
zuletzt bearbeitet 02.07.2011 09:43 | Top

RE: Kajun Kake (C&D)

#11 von Arno , 02.07.2011 12:39

Hallo Fritz, all...

...das sind die Reviews, die Spass machen. Fritz, schön erzählt. Danke.
Volumig und weich... ;-)


Gruss Arno



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RE: Kajun Kake (C&D)

#12 von tombaz , 02.07.2011 14:15

Volumig und weich - pah...ich hab die Elefanti damit vollgesottert und auch nach 10 Minuten aufgegeben, wirklich starkes Zeug welches mir ganz und gar nicht in die Geschmacksrichtung passt. Ähnlich wie beim St. Bruno empfand ich den Kake als "nur" stark ohne Nuancen, ohne Highlight, also nix für mich - aber mir gefällt ja auch der Geschmack des "Rum and Maple" scheine also vom Pfeifentabak - Connaisseur noch einige Lichtjahre entfernt zu sein.....

 
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RE: Kajun Kake (C&D)

#13 von rejon , 02.07.2011 15:08

Stell´ Dein Licht nicht immer unter den Scheffel Thomas!
Tabak-Conaisseur hin Conaisseur her - erlaubt ist, was gefällt (schmeckt) und jeder soll das rauchen, was ihm schmeckt.
Die Katze frißt Mäuse roh, ich mag sie nicht einmal gekocht!
Deswegen mach ich solche Reviews und nehme dabei den ganzen "Reviewkult" und auch mich selber auf die Schippe. Die Tabakgurus, die in ihren Reviews ja jede einzelne Tabakfaser und jedes Aroma bis ins Detail zu kennen scheinen, können mir gestohlen bleiben, denn da bin ich auch meilenweit davon entfernt :-)

 
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