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Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#1 von Werner ( gelöscht ) , 21.11.2008 23:53

Hallo Tabakfreunde,

Ich muss hier mal was loswerden und bin interessiert an Euren Meinungen und Antworten.

Seit ich vor 3 Monaten begonnen habe mich mit Pfeifen und Tabaken zu beschäftigen und auch dann als ich begonnen habe sie zu rauchen ist mir immer wieder aufgefallen daß aromatisierte Tabake von vielen belächelt werden und noch mehr die, die sie rauchen! Auf vielen Internetseiten aber auch in Gesprächen mit Pfeifenrauchern bekommt man als Pfeifentabakneuling den Rat mit den Aromaten zu beginnen. Wenn man dann an den Rauch und die Rauchtechnik gewöhnt ist ohne kreislaufmäßig Achterbahn zu fahren, dann soll man mit den Dänen weiter machen um dann irgendwann mal bei den Engländern den Rauch der Weisen zu finden!?

Aromaten werden von vielen nur als "Einstiegshilfe" gesehen! Man wird als "Puddingraucher" belächelt und es wird geradezu vorrausgesetzt daß du in 4 Wochen oder so diese Phase "überwunden" hast!

Natürlich ist es angenehm daß man mit den Aromaten sanft an das Pfeife rauchen herangeführt wird und daß man dazu nicht zum "Heubrand" von St. Rohfeuer greifen muss, aber gilt es erst etwas wenn man von den Aromaten weg ist? "Darf" man nicht bei den Aromaten bleiben wenn sie einfach schmecken?

Schreibt mir und uns Eure Meinungen und Eure Erfahrungen von den Anfängen bis heute - ganz egal ob ihr aromatisierte Tabake mögt oder nicht!

Werner
zuletzt bearbeitet 22.11.2008 00:29 | Top

RE: Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#2 von PipeAJ ( gelöscht ) , 22.11.2008 00:20

Hallo Werner,

ich sehe da keine Probleme - wenn Dir Aromaten schmecken, rauch sie.
Nur weil einige darüber die Nase rümpfen, braucht man sich nicht dafür zu schämen.

Ich habe vor über 20 Jahren auch mit Aromaten angefangen, und rauche manche auch heue noch.
Irgendwie ist das aber eine Entwicklung. Die uns angeborene Neugier lässt einen doch auch andere Tabake
probieren. Ich habe in den letzen Jahren immer mehr den Weg zu den "naturbelassenen" - oder sagen wir
besser "nicht aromatisierten" gefunden, vielleicht weil ich manche Chemiekeulen leid war.
Mein erster Engländer (Rattray's Red Rapparee) war ein echter Schock! Der erste Geruch beim Öffnen der Dose
brachte so Gedanken wie "Chemieunfall" o. ä. Aber nach den ersten Zügen war ich ihm verfallen.

Was die These Anfängertabak betrifft - halte ich für Quatsch!

Also lass Dir nix einreden, sei neugierig, probiere, und finde Deinen Weg.

Viele Grüße,
Axel

PipeAJ

RE: Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#3 von Arno , 22.11.2008 00:42

Hallo Ihr Zwei,

im Ergebnis stimme ich mit Axel überein.

Keine Dogmen.

ich habe mein erstes Rev in daft zum "Diabolo Nero" von Pfeifen Huber geschrieben...

War ja schonmal ein Anfang.

Und ich sage, es kann weitergehen, in andere Tabakrichtungen, muss es aber nicht. Es kann auch so geschilderte höhere Weihe sein... ...aber ist sie das am Ende?

wieviele reden von Vorlieben für Flakes von naturbelassenen Tabake und rauchen, wie Axel englische Tabake aus den Lakelands, die riechen wie unterschiedliche Bandbreiten von Pissoirsteinen...

...aber Seifengeschmack ist en vogue. Die Schlauschreiber müssen es ja wissen...

...nur die richtigen Pissoirsteine raucht kaum einer von denen, ich meine RB-Plug. keine Sorge, RB hat nicht mit Barbis sein Rainer zu tun.... ...nur mit Klötzchen im Pinkelbecken von Gaststätten im alten Erfurtrom.

Andere Geschichte.

Nicht alle flakes sind anfängerfreundlich - aber aromatisch - und zwar nicht rein nach Tabak - alles Geschwafel. Soweit geb ich Werner Recht - ein guter Aromat ist eine Gaumen und Raumfreude....

Qualität des tabaks, Werthaftigkeit und Werthaltigkeit von Tabak bestimmen sich anders.

Aber ehe ich mir da die Schnüss verbrenne, weil ich viel zu emotional geladen bin, überlasse ich dieses thema mal dem gestrengen Oliver "OW" - der hat dazu immer sehr eingehende Hilfen zur Orientierung durch den Dschungel der deutschen 1456 Tabakmischungen in Regalen der Tabakläden und zusätzlciehn 256 Tabaken, die hausvermischt in die Pfeife kommen.

Mal sehen, ob OW jetzt diesen Text findet und einen raushaut...


Gruss Arno



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RE: Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#4 von PipeAJ ( gelöscht ) , 22.11.2008 17:25

Hallo Arno,

nicht dass Du da was verwechselst - der Red Rapparee ist eine Latakia-Mischung mit viel Orient und hat mit Klostein nix gemeinsam.
Mich überraschte damals der mir noch unbekannte Latakia.

Aber Du hast Recht - manche Lakelands erinnern auch an "Chemieunfall" und der Ennerdale ist wohl einer der Prägnantesten.

Gruß, Axel

PipeAJ

RE: Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#5 von larshermanns ( Gast ) , 08.03.2009 17:39

Hallo, Pfeifenfreunde,

ich sehe das mit dem Rauchen von Aromaten ganz entspannt.
Die Aromaten sind letztlich der Grund, weshalb ich übrhaupt mit dem Pfeiferauchen angefangen habe (damals, im Jahre 1995).
Folglich rauche ich auch heute noch zu 99% Aromaten und bin stolz darauf! Die einzige Ausnahme bilden bei mir z.Zt. pure Virginias (z.B. "Mac Baren Virginia Flake") und von Dan Tobacco der "Treasures of Ireland 'Shamrock' Whiskey Blend", der mehr so in die irische Richtung tendiert und von mir nicht näher zugeordnet werden kann.

Mein Lieblingsaromat ist übrigens die Original-US-Mischung von "Captain Black", wobei ich aber auch eine Schwäche für den "Peterson of Dublin Sunset Breeze" habe.

Lieben Gruß

Lars

larshermanns

RE: Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#6 von basa333 ( gelöscht ) , 15.03.2009 08:46

Hallo an alle,

nun, jetzt auch etwas von mir:

Die Aromaten sind sicherlich für Anfang ganz prima und habe mit ihnen auch begonnen. Ihr größter Nachtail ist aber, dass sie den Tabakgeschmack (mehr oder weniger) verdrängen. Wenn man darauf hinaus ist, eher weniger vom Tabak zu spüren um andere Aromen zu spüren, ist es wohl ok. Wer jedoch Tabakgeschmack liebt, ist mit Aromaten schlecht beraten. So einfach ist es.

LG Tomas

basa333
zuletzt bearbeitet 15.03.2009 08:46 | Top

RE: Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#7 von Arno , 15.03.2009 17:40

Hallo Tomas,

ich würde es auch nicht so dogmatisch sehen, eher locker, ähnlich Deiner Ausführungen.

Es ist ja nicht so, dass es eine Fraktion gibt, die nur naturreine Tabake raucht und dies für den Stein der Erkenntnis propagiert. Ich glaube auch wir müssen eine andere Unterscheidung treffen.

Auch gute und reine VA's werden von SG oder H&G oder wenn man sich Orlik-Tabake ansieht in irgendeiner form geschmacklich einer Aromatisierung unterworfen. Ich habe gerade den Orlik Brown Sliced aufgemacht und kann durchaus neben einigen Schokoaromen auch florale Gerüche und Geschmäcker finden, die ich sonst eher den engländern unterstellt hätte.

Andererseits ist es natürlich so, dass Brombeergeschmack sich nicht so casen lässt. man braucht eben BC als Geschmacksträger. Und BC als Füllstoff hat eben nur eine Aufgabe, den Geschmack zu binden. Dann kommt er unter die VA's, die zu anderen Produktionen nicht mehr gebraucht wurden. So, dann kann ein Tabak auch nach Apfel riechen - aber sicher nicht schmecken....

BC ist eben wie Papiertaschentuch, es nimmt den Geruch und Geschmack an - aber eigentlich werden die anderen Tabake in ihrer eigenart überlagert und abgeflacht, zugunsten eines aromatisierten Tabakaufbaus.

Im Gegenteil dazu die reinen VA's, die mit unterstützenden Casings gefertigt werden. Da wird Lakritz oder Honig eingesetzt. Übrigens kann man die Unterschiede schmecken, wenn man den Tabak ein bischen aufkaut.
ich mache das schonmal, wenn ich mir mit der nase nicht sicher bin.

Aromaten sind eigentlich für mich Tabake, die durch einen ansonsten nicht erforderlichen BC "verdünnt" werden, weil dieser Papiertaschentuchtabak eben nur zur Aromaspeicherung eingebaut wird.


Gruss Arno



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RE: Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#8 von www_4allsmokers_com ( gelöscht ) , 05.07.2013 14:57

Hallo, ich finde Aromatiesierten Tabak ganz gut. Es ist eine Geschmackssache, manchmal möchte ich was süßes und manchmal was saures genißen.

Ich bevorzuge eher die Tabak Aromen die mann auf dem Tabak einsprühen kann.


LG Katrin.

www_4allsmokers_com

RE: Aromaten - Stiefkinder unter den Tabaken?

#9 von G-H-L ( gelöscht ) , 05.07.2013 19:25

Hallo,

also ich rauche die Aromaten gerne im Winter. Vor allem wenn man die Freunde und Bekannten nicht gerade mit dem Pferdestallaroma von Latakia und Perique konfrontieren will.
Im Sommer und beim Rauchen im Freien bevorzuge ich doch eher die naturbelassenen Mischungen. Denn in der freien Natur kommen die Aromaten nicht so richtig zur Entfaltung und schmecken dann auch recht fade. Auch sind die zum Einrauchen einer neuen Pfeife ideal.

Allerdings bin ich bei den Aromaten sehr wählerisch geworden. Viele der empfohlenen Aromaten sagten mir überhaupt nicht zu. Schon nach wenigen Zügen war es mit dem Genuß vorbei und ich habe die Pfeife nur mit Widerwillen zu Ende geraucht. Es hat lange gedauert bis ich herausgefunden habe, dass dies am Vanille-Aroma liegt. Und dieses ist leider in sehr vielen Aromaten drin.

Gruß
Gerhard

G-H-L

   

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