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Das Tabakhaus Falkum ist online

#1 von Falkum ( gelöscht ) , 22.03.2013 20:53

Hallo Forum,

ich denke, das was hier geschieht, ist eine gewisse Neuerung im Forum.
Dieses Benutzerkonto ist das Benutzerkonto des Geschäftes Falkum in Miltenberg und nicht das einer Privatperson.
Das Vorgehen und dieser quasi offizielle Auftritt hier im Forum sind mit Arno abgestimmt.

Worum geht es hier?
Zuerst einmal bin ich, der hier schreibende nicht Gerd Falkum selbst, sondern Michael B..

Da Gerd weiß, daß ich in einigen Foren und auch in anderen Medien (Facebook, Youtube) im Netz aktiv bin, hat er mich gebeten und offiziell beauftragt, in seinem Sinne, einen Kontakt zu den Pfeifenrauchern im Netz herzustellen und so eine Schnittstelle zwischen dem Fachhandel (wenngleich eines sehr spezifischen Teils davon) und den Nutzern von Tabak und Pfeifen herzustellen. Gerd geht es nicht primär um Werbung (sicherlich werde ich natürlich auch über Aktionen und Angebote informieren), sondern um Interaktion, um einen Kontakt der Raucher und den qualifizierten Fachhandel verbinden soll.
In dem "Waschzettel", den Gerd mir mitgegeben hat, schrieb er folgenden Satz, den ich auch so unterschreiben kann:

"Grundsätzlich erachte ich Objektivität und Wahrhaftigkeit, verbunden mit der Information als vorrangig. Schließlich will ja jeder, das unterstelle ich einmal, seinen Horizont erweitern".

Gerd weiß sehr genau, daß dieses Prinzip auch mein Prinzip ist und daß ich mich diesbezüglich auch nicht verbiegen lasse, damit auf unseriöse Weise irgendein Gewinn gesteigert würde.

Es kann auch vorkommen,daß Gerd selbst diesen Kanal nutzt um sich zu Wort zu melden um in eine bestehende Diskussion einzugreifen, auch das geschieht unter diesem Account. An dem Namen wird dann deutlich wer schreibt, jeder unterschreibt dann auch mit seinem Realnamen (in meinem Falle Michael). Es ist uns einfach wichtig, daß immer die Klarheit herrscht, wer da schreibt. Kontakte und fachliche Fragen, die Gerd aufgrund seiner Kompetenz besser beantworten kann als ich, werde ich an ihn weiterleiten und auch als Antwort übermitteln, sollte er es nicht selbst tun.

Doch nun zur eigentlichen Vorstellung:

Das Tabakhaus Falkum ist ein Tabakgeschäft, das bereits 1948 gegründet wurde und sehr viel dazu beigetragen hat, daß Pfeife rauchen hier in Deutschland einen gewissen Stellenwert behalten bzw. bekommen hat. So gingen bedeutende Impulse in der Entwicklung in der Aromatenszene auf den Gründer des Geschäfts, Magne Falkum zurück.
Gerd Falkum führt das Geschäft nun in 2. Generation und der Gründergeist seines Vaters ist praktisch in jeder Ritze des Ladengeschäfes noch deutlich spürbar.
Als ein ausdrückliches Fachgeschäft für Genußraucher sind z.B. Zigaretten im Sortiment von Falkum seit über 20 Jahren nicht mehr zu finden.

Um die Geschäftsphilosophie genauer zu verstehen, füge ich ein Portrait von Magne Falkum von der Homepage hier ein:

Magne Falkum - Gründer des "Tabakhaus Falkum"

1948 gründete der Norweger Magne Falkum ein Tabak- und Spirituosengeschäft mit Leihbücherei in Miltenbergs Hauptstraße 30. Anfang der fünfziger Jahre erfolgte die allmähliche Ausrichtung und Sortimentsvertiefung auf das Segment Pfeife und Rauchtabake. An dieser Stelle sollte man anmerken, daß zu jener Zeit das Pfeiferauchen im restlichen Europa nicht den Stellenwert hatte, wie z.B. in Großbritannien, den Commonwealth-Ländern und Skandinavien.

Dort waren es meist der Adel, Militärs und die Handelsmarine, welche das Pfeiferauchen als genüßliche Versinnbildlichung ihres Standes ansahen. Im deutschsprachigen Raum hingegen war zumeist das sogenannte Klöbchenrauchen (eine kleine Shag-Pfeife, die mit Zigarrenstummeln, Knaster oder manchmal mit Feinschnitt befüllt wurde) unter den einfacheren Bevölkerungsschichten verbreitet. Einfache Zigarren mit Krüll-Einlage fanden zu dieser Zeit in allen Schichten der Bevölkerung sehr weite Verbreitung, doch diese Variante des Rauchens fand durch die US-Besatzung populär gewordene Zigarette in den folgenden Jahren und Jahrzehnten kaum noch Anklang.

Bedingt durch die Kriegswirren selbst zeitweiliger Zigaretten-Kettenraucher, wußte Magne Falkum wie einem körperlicher und psychischer Stress nach allem greifen läßt, was nur irgendwie eine vermeintliche Erleichterung bzw. Befreiung davon verspricht. Das einsetzende Wirtschaftswunder lies erahnen, daß es nun wieder bergauf ging, Zeit jedoch der Tribut sein würde, der dafür zu entrichten ist.

Magne Falkums Vision war, das Pfeiferauchen auch in Deutschland salonfähig zu machen und diesem den Stellenwert beizumessen, den es in angelsächsischen Ländern schon lange innehatte. Nationen bzw. bestimmte Landstriche haben auf Grund ihrer geologischen Lage oder Mentalitäten unterschiedliche Vorlieben in Bezug auf die sinnliche Wahrnehmung. Dies gilt auch für den Tabakgenuß. So entwickelte er zu Beginn der sechziger Jahre zusammen mit dem Tabakhersteller Otto Steiner aus dem badischen Bruchsal die ersten mild rauchbaren, geflavourten Pfeifentabake. Zu dieser Zeit kannte man ausschließlich die englischen mit Latakia angereicherten, kraftvollen Blends, die gehaltvollen Natur Virginia-Mixtures bzw. die dänischen Blends, deren Akzent in einer erhöhten Beigabe von Honig-Casings bestand. Die von ihm kreierten Mixtures hatten einen durchschlagenden Erfolg und waren eine Art Wegweiser für die die neuen, modernen Tabake, die man heute im allgemeinen die „leichte, süßliche dänische Richtung“ nennt.

Sein Motto lautete „Pfeiferauchen sollte elitär, aber für jeden, sofern er die wahre Muse dazu aufbringt, erschwinglich sein". Durch sein unermüdliches wahrhaftes Wirken wuchs die Schar seiner „Pfeifenjünger“ so rapide an, daß er innerhalb der Tabakbranche nur noch der Pfeifenpapst genannt wurde. Zu den jährlich von Ihm und seinem Tabakskollegium veranstalteten Pfeifenabende fanden sich über mehrere Jahrzehnte bis zu fünfhundert Pfeifenmannen ein. Abgesehen von Langsam-Rauchwettbewerben waren dies bis heute weltweit die größten dieser Art.

Zu jener Zeit war eines seiner Hauptanliegen, preislich fast unerschwingliche Pfeifen mit hohem Qualitätsstandard auch dem kleineren Geldbeutel zu ermöglichen. So konnte er durch Abnahme größerer Stückzahlen (meist mit 9mm Filtersystem versehen) namhafte Pfeifenhersteller dazu bewegen, die Produktionsmengen zu erhöhen und somit die Stückpreise allmählich zu senken.

Ende der 60er Jahre, darüber waren sich alle „Pfeifen- und Tabakleute“ einig, war das sogenannte Shag-Rauchen so gut wie nicht mehr existent, und das Pfeifenrauchen hatte einen Kultstatus bekommen. Schriftsteller, Wissenschaftler und Politiker ließen sich sehr gerne mit Pfeife ablichten, sicherlich auch das ein oder andere Mal, um das intellektuelle Image zu betonen.

Zur Person Magne Falkum sei angemerkt, daß seine Ablehnung gegenüber suchtbezogenem Zigaretten-Rauchen dem eines militanten Nichtrauchers um nichts nachstand. Eine seiner wichtigsten Visionen war, wohl aus seinen eigenen Erfahrungen resultierend, aus jedem nikotinabhängigen Zigarettenraucher nach dem vom-Saulus-zum Paulus-Prinzip einen genußorientierten, freien und überzeugten Pfeifengenießer zu machen, oder man sollte es ganz bleiben lassen."

In diesem Sinne freuen wir uns auf einen spannenden und angenehmen Austausch hier.

LG

Michael

Falkum

RE: Das Tabakhaus Falkum ist online

#2 von Arno , 23.03.2013 11:58

Willkommen im Forum,

eine Bereicherung dieser Art ist natürlich herzlich willkommen.

Kleiner Tip, die direkte Verbindung zu facebook dur den "LIKE" - Button. Einfach nutzen, ich mache es jetzt mal.


Gruss Arno



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