Hallo Sönke,
insbesondere, weil dort tolle redaktionelle Artikel veröffentlicht werden.
Heute erfuhr ich von einem tollen Artikel über Hermann Hennen und die Mooreiche.
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Zitatmodus an*
Mooreiche, Lateinischer Name: Quercus spp
Hermann Hennen verwende derzeit für seine Pfeifen Mooreiche, die 2003 bei der Renaturierung der Pegnitz gefunden wurde. Das Alter der Mooreiche wird auf 8 - 10.000 Jahre geschätzt.
Es handelt sich hierbei um Reste der Bäume, die beim Wachstum der Moore erstickt wurden und dann im Torf erhalten blieben. In den meisten Fällen handelt es sich um Eichenholz; Die Eiche war wohl vor dem Wachstum der Moore der Baum mit der stärksten Verbreitung, Vorkommen besonders in Mitteleuropa.
Während das Splintholz im Torf zersetzt wird, bleibt es im Wasser-Kies-Sandgemisch erhalten. Das Kernholz wird stahlhart Und die Farbvielfalt der fossilen Eichen variieren von hell dunkelbraun bis schwarz, abhängig von der Lagerung. In Lehmböden blieb die Farbe unverändert, in Kies- und Sandböden gefundenes Eichenholz hat einen warmen, dunkelbraunen Farbton, während Moorwasser das Holz tiefschwarz beizt. Diese extreme Verfärbung verdankt die Mooreiche von den im Wasser gelösten Eisen ( Eisenionen, Eisensalzen ), es verbindet sich mit der im Holz vorhandenen Gerbsäure zu einem unlöslichen, schwarzen Farbpigment. Die Intensität der Farbe nimmt mit Lagerdauer zu.
Die Mooreiche ist ein sehr wertvoller und rarer Rohstoff und ein Dokument unserer Naturgeschichte. Sie ist ein Holz mit besonderem Charakter, in dem Wachstum und Zerfall ihre Spuren hinterlassen haben, ein Material mit Struktur, das ausdruckstarke sehr große Formvielfalt hergibt und somit ideal für künstlerische Gestaltung geeignet ist.
Mooreiche getrocknet ist hart wie Stahl, jedoch dauert die Trocknung je nach Größe des Stückes mehrere Jahre. Aufgrund der starken Neigung zu Rissen, muß die Trocknung sehr sorgfältig erfolgen.
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Gruss Arno 



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In Antwort auf:
Mooreiche getrocknet ist hart wie Stahl,
Hi Peter,
ich hatte nur zitierrt und nicht kommentiert


Gruss Arno 



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Damit nicht der Verdacht einer Mitbewerber-Schelte aufkommt, hat Peter mich gebeten, seine Antwort in meinen Kontext zu fassen.
Zitat Peter: "...doch solche Sätze wie selten, stahlhart usw sollte man genau ansehen und werten. Sie sind m.E. nichts weiter als preistreibende Scheinargumente. Was meinst Du, weshalb sich Mooreiche wunderbar mit einer weichen Drahtbürste tiefgründig bearbeiten lässt? Seitdem ich etwas über die Jahresproduktion, Schätzungen der lagernden Mengen, Bearbeitbarkeit usw weiß, denke ich darüber etwas differenzierter nach. Such Dir mal einen Anbieter für trockene, zu Kanteln geschnittene Mooreiche und frag nach Preisen für 1a Qualität-Du würdest mir sehr schnell zustimmen. Folge ich den immer wieder gebrauchten Selten- Argumenten, so müßten die Preise für Möbelstücken udgl aus Mooreiche 6 -stellig sein. Das Gleiche gilt übrigens für das Mammutelfenbein. s.a. http://www.oxgall.eu/Produkte_Mammut.html ..." Zitat Ende.
Hi Peter,
Du weisst, ich halte nichts davon einem Material einen übertrieben Nimbus anzuhängen. Marketing ist eine Kunst, die entweder "mit Wölkchen" funktioniert oder mit sachlichen Argumenten. Für mich ist eher die handwerkliche Leistung und Kreativität etwas, was ich gerne mal etwas euphorisch kommentieren könnte.
Aber das Material snobistisch aufzuwerten ist für mich ein Graus. Es soll ja Raucher geben, die glauben, dass Olivenholz teurer ist als Bruyere und Mooreiche wegen der Rissbildung so schwer und abfallreich verarbeitbar ist. Ich lernte das richtig zu bewerten, als ich mich am Wissen von Gerhard Wilhelm bereichern konnte.
Und inzwischen haben PL und GW mir den Eindruck vermittelt, dass man mal mit Ammenmärchen aufräumen könnte. Grossen Widerspruch hab ich auch noch nicht bekommen.
Und wenn dieser sehr gute Handwerker Gerhard Wilhelm und der begnadete Peter Lehmann, der bekanntlich seine Pfeifen mit Kettensäge und Axt herstellt, für diese Fähigkeit sollte man ihn zum Pfeifenmacher des Jahres machen, im Ergebnis zum Gleichen kommen, dann kann ich mich in sicheren Gewässern räkeln.


...war jetzt mehr zur Unterhaltung....
Gruss Arno 



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Habe nochmal ohne Tricks die Bilderfrage von der hp nachverfolgt.
Schon weil mich diese pfeife so anmacht... 
Also, das Bild ist natürlich von Esterval's pipe House!
Gruss Arno 



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Hilson,
schon jetzt bei A.H. einige schöne Rest-Hilson's unter: http://www.tecon-gmbh.de/index.php?cPath=496
Gruss Arno 



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Hallo Arno,
Die Köpfe sind alt. So wie die Geschichte mit dem Dachbodenfund bei Chacom war es hier der Fall bei Hilson. Wie alt die köpfe genau sind weiß ich nicht die Mundstücke sollten neu sein. Es gibt sie in mehrere Qualitäten, sandgestrahlt und geölt. Mir hat es schon gewundert wieso diese Pfeifen als Hilson und nicht Big Ben am Markt gekommen sind.....jetzt ist doch mehr deutlich als wie vorher.
Hi GJ,
Reste verscheuern? Bei 139 EUR muss da ganz schön Qualität drin stecken, oder?
Gruss Arno 



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Zitat von PLIn Antwort auf:
Mooreiche getrocknet ist hart wie Stahl,
Hallo Arno - Nu lass mal die Kirche im Dorf - mit solchen Superlativen sollte man doch etwas sparsamer umgehen. Mooreiche läßt zwar die Bearbeitungswerkzeuge etwas schneller als Bruyere schärfungsbedürftig werden, aber hart wie Stahl ist wohl lediglich ein verkaufsförderndes aber deshalb nicht wahres Wortspiel. Mooreiche läßt alle holzbearbeitenden Prozesse bis zum Messern von Furnieren zu und hat trotz vieler Vorteile wie zB die erheblich geringere Dichte als Bruyere (Gewicht der Pfeifen) in der Summe auf keinen Fall bessere Raucheigenschaften als die Baumheide.
Es wäre sinnvoll, wenn Du, Peter, Dir vielleicht mal folgendes anschaust:
http://www.pfeifen-prammer.com/Mooreiche.pdf
Da dürfte sich Deine Meinung grundlegend ändern!
LG
Tom
In Antwort auf:
Tom: denn die von Dir genutzte sei nicht so schwer zu bearbeiten.
- nichts für ungut - da bin ich ziemlich sicher 
Zitat von PL
[ Wir haben fast alle die gleichen Bezugs-Quellen- nichts für ungut - da bin ich ziemlich sicher
In Antwort auf:
Prammer, Talbert, Hennen sind keineswegs Leichtgewichte sondern gemessen an ihrer Größe schwerer als Bruyere.
. (auch sah ich schon Werbungen, die die besondere Leichte der Pfeifen als positives Kriterium herausstellten. Vielleicht fällt mir tatsächlich mal ein Stück in die Hand, was die von Dir beschriebenen Eigenschaften hat und dann werde ich auch tatsächlich etwas dazu sagen. Aber bisher habe ich weden Pfeifen noch Material gesehen, das Deine genannten Kriterien so, wie Du es beschreibst, auch erfüllt. 
Am 7.1.2009 kam das erste newsletter in 2009.
Links gehen zu :
einer tollen Abhandlung zu Charatan, mit Katalog und Preisen,
einer Betrachtung der Historie von Hilson
und einem Stammtisch, der mit Prominenz glänzte.
Gruss Arno 



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6.2.2009
habe heute wieder newsletter-neuigkeiten von Andreas bekommen, schaut auf seine Seite!
Gruss Arno 



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Hallo Forum,
es gibt etwas Neues aus dem Hause HGD-Pfeifen bei Esterval. Für Filterfreaks.
Gruss Arno 



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Hallo,mal eine Frage zu Esterval:
gestern ist eine Jess Chonowich gebraucht für 812 Euro verkauft worden.
Klasse Teil. Aber für eine gebrauchte so viel Geld??
Dann ist noch eine Parker sandg, mit Silberring für 75 Euro verkauft worden.
Der Neupreis damals lag bei 60-80 DM !!
Wissen das die Leute nicht mehr.Oder schaukelt man sich beim bieten so hoch.?
Ich würde das jedenfalls nicht ausgeben.Ich kenne noch die DM Preise.Oder liegt es an der
Aufmachung ??
liebe Grüße
Manfred
Offensichtlich soll der Jess "nur" +/- 200 Pfeifen pro Jahr herstellen. New fiindet mann sie kaum.
Bei aab-pipes gibt es einige estates:
http://www.aab-taxfreepipes.com/group.as...at=true〈=bb
Auf ebay ein weiteres Angebot:
http://cgi.ebay.es/ws/eBayISAPI.dll?View...n%3D4%26ps%3D41
Und bei Scandpipes einige Beispiele: http://www.scandpipes.com/masterframes.html
Also die Preis die Du genannt hast ist nicht extrem hoch für Pfeifen dieser Macher.....
Hallo Manni,GJ,
habe beide Auktionen beobachtet. Bei der Parker mitgeboten - bin aber beica.40.--€ raus.
Ich vermute, man bietet sich hoch - und der Name esterval tut ein übriges.
Biete selbst immer wieder mit und habe auch schon das ein oder andere Mal Glück.
Eine Preben Holm für weniger als 30.--€ geschossen.
Man muss aber auch nicht bei jedem Gebot mitgehen!
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