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Sweet Vanilla Honeydew

#1 von Werner ( gelöscht ) , 15.01.2009 13:34

Da ich besonders die aromatischen Tabake sehr mag wurde mir irgendwann der „Sweet Vanilla Honeydew“ empfohlen und jetzt habe ich in mir endlich besorgt!
Zugegeben es war vielleicht etwas leichtsinnig gleich das 250g Pack zu nehmen aber der Preis von 32,50 dafür schien mir günstig – es hat sich ohne Erklärung dann einfach so ergeben! No risk no fun und für mich hat sich dieses Risiko absolut bezahlt gemacht!

„A mild ready rubbed blend of selected bright and sweet Virginia Leaf delicately scented with smooth Vanilla.”
War auf dem Etikett am goldenen Päckchen zu lesen. Die Pouches die ich bisher kenne sind nur einmal an einer Naht verschweisst und lassen sich problemlos öffnen! Das 250g Pack des Honeydew ist dagegen wohl auf ganzer Fläche verschweisst oder geklebt! Es gelang mir jedenfalls einfach nicht die Packung zu öffnen ohne sie zu schrotten!
Nach dem Öffnen ströhmte mir ein angenehm süßes Aroma von reinem Virginia, deutlich von Bienenwachs und fast zu flach von Honig entgegen – von Vanille war erst mal nichts zu erkennen!
Dadurch daß der Tabak in groben langen Fasern ziemlich kraftvoll gepresst wurde, ist es nicht so einfach möglich eine kleine Menge zu entnehmen und in eine Pfeife einzubringen! Daher habe ich den ganzen Inhalt erst mal gelockert und in ein Glas mit Drehverschluss gegeben!
Wenn er einfach nur etwas gelockert in die Pfeife eingebracht wird dann braucht man mehrere Anläufe und Streichölzer bis man ihn zum brennen bringt falls einem das überhaupt gelingt. Viel einfacher ist es wenn man die langen Fasern für die ganze Füllung oder nur für die oberste Schicht im Pfeifenkopf nicht nur aufreibt sondern auch mehrfach kürzt! Hat man es geschafft und die Preife mit möglichst großer Öffnung brennt gleichmäßig, dann kann der Tabak sehr kühl und trocken geraucht werden!
Wie so oft bei aromatisierten Tabaken ist es besser ihn ruhig mal ausgehen zu lassen! Mehrere aromatisierte Tabake die ich kenne quittieren das mit dem erneuten kräftigeren Auftreten des Aromas! Bei diesem Tabak ist das nicht notwendig da das Aroma sich fast bis zum Ende deutlich aber angenehm und sehr mild zeigt! Der Grund bei diesem Tabak ist einfach der daß er durch den groben Schnitt öfter ausgehen kann und daß er es garnicht mag wenn Anfänger wie ich dann oft schneller fester und öfter an der Pfeife ziehen! Sie wird heiss und der Tabak bitter – ausserdem bildet sich auch bei diesem Aromaten immer wieder gern einiges an Kondensat!
Wie schon hier und da geschrieben mag ich Aromaten sehr - selbst wenn sie teilweise mehr als genug mit Zusätzen versetzt wurden – nach Aussage Umherstehender oder von denen der naturbelassenen Fraktion ! Bei diesem Tabak schmeckten mir die mifi –Versuche immer besser als die mit ohne Filter! ;-)
Des milden und süßen Geschmackes wegen würde ich den Tabak Anfängern empfehlen und anbieten wenn es nicht der allererste Versuch im Umgang mit einem Ready rubbed ist! Ob man ihn einen ganzen Tag lang oder mehrere Stunden oder auch nur ab und zu um sich haben möchte muss jeder selbst entscheiden! Alles in allem werde ich in nächster Zeit dafür sorgen daß der Vorrat an diesem Tabak in meiner Tabakbar nicht zur Neige geht!

Angefügte Bilder:
sweetvanillahoneydew.jpg  
Werner
zuletzt bearbeitet 19.01.2009 20:27 | Top

RE: Sweet Vanilla Honeydew

#2 von Arno , 18.02.2012 19:50

Aus der deutschen FB-Community ein Review von Matthias Sahlmann.

Viel Vergnügen.... ....auch auf yt: http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%...TEOPUlooPdmcvPg

DTM Sweet Vanilla Honeydew 100 Gramm 16,70 Euro, Stand Februar 2012

Herstellertext
Eines der erfolgreichsten Zeugnisse für Michael Apitz' Kreativität in der Komposition von Pfeifentabaken.
SWEET VANILLA HONEYDEW - die meisterliche Mixture. Goldener Virginia mit natursüßer Note und attraktivem Aroma, sagenhaft sanft, wunderbar weich, liebenswert lecker mit einem betörenden Bouquet.

Und was sage ich?

Es geht also doch!

Ein Aromat ohne Burley und Black Cavendish. Nur Virginia. Deutliches Aroma und dennoch, ein ausgeprägter Tabakgeschmack! Vanillearoma bis zum Ende der Füllung bei gutem Tabakaroma.
Aber: Och nööö, ein aber? Ja, aber... aber nur ein kleines: Für mich könnte er doch etwas milder sein :-) Aber, man kann eben nicht Alles haben... wie der Mann sagte, dessen Schwiegermutter gestorben war, er aber das Begräbnis bezahlen mußte!

Sweet Vanilla Honeydew – Süße Vanille Honigtau!
Als Honigtau wird das süßliche Sekret bezeichnet, dass Blattläuse und andere Insekten absondern und zum Beispiel bei Ameisen sehr beliebt ist. Ich will mal stark hoffen, dass Michael Apitz sich nicht in der Morgendämmerung mit einem kleinen Eimer in den Wald schleicht, um mit Ameisen um eine Portion Honigtau zu kämpfen... und wenn doch, ist es mir auch egal! Das Ergebnis würde diese Bemühung rechtfertigen.

Die Konsistenz des Tabaks erinnert mich an Mac Baren Mixture Scottisch Blend. Auch hier liegt der Tabak ziemlich gepresst in der Dose und enthält einige Flakeanteile. Der SVH ist aber heller – wie gesagt, ohne Burley und Cavendish. Aus der Dose kommt ein deutliches Vanillearoma, das aber anders ist als bei anderen Vanilletabaken. Auf jeden Fall ein sehr angenehmer, süßer Duft. Vom Virginia ist auf diese Art nichts zu riechen, dafür ist das Vanillearoma zu stark. Der Tabak ist recht feucht, vielleicht wäre es sinnvoll, ihn ein oder zwei Stunden offen stehen zu lassen. Stopfen läßt er sich trotzdem gut, nicht zu fest stopfen! Nach 3 Streichhölzern brennt er auch sauber. Die ersten 3 Züge verbreiten ein starkes Vanillearoma mit einer Spur Honig, das sich dann aber etwas zurücknimmt. Im Grunde ist auch der Tabak fast von Anfang an zu schmecken. Zwangsläufig nimmt die Vanille ab, und die Tabake drängen in den Vordergrund. Allerdings ist beides bis zum Ende der Füllung präsent. Ich würde sagen, dass das sowohl für die Qualität der Tabake, als auch für die Aromatisierung spricht. Ruhig geraucht ein Genuß bis zum Ende. Beim Heißrauchen neigt er ein wenig zum Zungenbrand, aber der Geschmack läßt sich davon kaum beeindrucken, wenn man es nicht übertreibt. Die Pfeife kann ohne weiteres ausgehen und später wieder entzündet werden – das macht dem Tabak nichts aus. Er neigt aber dazu, völlig problemlos abzubrennen. Die Kondensatentwicklung bewegt sich auf einem normalen Niveau für einen Aromaten.
In den benutzten Pfeifen bleibt überraschend wenig Vanillearoma hängen, also kaum Cross over.
Für Anhänger naturbelassener Tabake, die gerne mal ein vernünftiges Aroma versuchen möchten, könnte der SVH eine echte Alternative sein – knallharte Latakiajünger lassen besser die Finger von ihm. Für alle Freunde von Aromaten: Unbedingt probieren!
Dieser Tabak hat das Zeug zum Allday Smoke... auch zum Allnight Smoke... Gerade weil man eben Alles bekommt. Süßes Aroma UND Virginiageschmack. Und das zu einem vernünftigen Preis.

Matthias Sahlmann, 16. Februar 2012

Nachtrag: Noch ein Wort zur Raumnote: Überraschend dezent!
Zum Abbrand: Mehr als vorbildlich. Gestern fuhr ich los, die brennende Pfeife im Mund. Erst zur Bank. Kontoauszüge und Geldautomat. Steige wieder ins Auto, Pfeife in den Mund, Streichhölzer zur Hand.... Huch! Die ist ja noch an! Auf zur Post. Paket aufgegeben. Wieder ins Auto. Pfeife in den Mund... immer noch an! Zur Tanke. Getankt, Bezahlt, Pläuschchen... ins Auto, Pfeife in den Mund... sie war aus :-) Aber es ist einfach schön, dass die Pfeife längere Zeit weiterglimmt. Und zwar nicht, indem man sie vorher in einen Hochofen verwandelt, sondern einfach sanft am dampfen hält.


Gruss Arno



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