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Holzeinkauf der Macher...

#1 von Arno , 16.12.2008 21:28

Hallo Forum,

jeder Handmader macht immer ein mehr oder wenig gehütetes Geheimnis aus seinem Holzeinkauf. Und selbst ich, der auf Messen unterwegs bin, frage mich manchmal, wo die edlen Stücke herkommen, aus der so manche Cross-Grain und Straight-Grain entstanden sein muss.

R.B hat dazu ja schon vielmals öffentlich Beitrag gegeben - und trotzdem frage ich mich, was aus dem Rest der Knolle wird, wenn ein Frank Axmacher mal ein Sahneteil herausgefiltert hat. Oliver Camphausen hatte mal ein riesenteil, als er auf den Markt kam, wo das Grain wie gezirkelt war. eine unglaublich Pfeife - vielleicht ein grain, dass man nur einmal im leben als macher in die Finger bekommt.

Aber müssen solche Klötze so teuer sein? Und was bezahlen eigentlich Stannie und Konsorten für das Rohprodukt. Das man als Hobbyschnitzeer an der Stelle bluten muss ist ja in Ordnung. Wenn ich einen Kantel mit bohrungen und Mundstücken bei Vauen bestelle, soll ich wenigstens die Hälfte vom schlechtesten Basxisfertigprodukt bezahlen. Das ist ja auch o.k. Irgendwann begreift dies ja auch jeder.

Aber wenn ein Macher 50 - 150 Pfeifen im Jahr verkauft, wie kauft er dann ein? Wie geht er vor, klar muss es mitzubezahlenden Abfall geben, wo einem der Fehlerteufel in die Parade haut. aber ist der abfall wirklich so gross, wie er andernorts beschrieben wird? Oder ist das auch mal wieder alles eine Mähr - was ich langsam eher glaube.....


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#2 von PL ( gelöscht ) , 16.12.2008 22:02

Nun Arno - wo und bei wem ich einkaufe, werde ich auch nicht unbedingt öffentlich machen. Aber wie, was und zu welchen Konditionen ist ja für jeden, der die Suchmaschinen ordentlich füttert weis, kein Geheimnis.

Morta kaufe ich als schön rechtwinklige Kanteln in Abmaßen von 50 x 50 x 400 cm zu etwa 15,- und bekaomme dann bei gutem Zuschnitt 6 bis 8 Köpfe (je nach shape) daraus. Der Holzpreis/ Kopf ist leicht nachzurechnen. Ausschuß wegen Holzfehlern habe ich bisher nicht erlebt. Da das Material gut und einfach bearbeitbar ist, liegen die Preise der fertigen Pfeife dann unter oder neben denen der Bruyerepfeifen.

Olive kaufe ich zu gleichen Konditionen. Da das Holz im noch nicht knochentrockenen Zustand kommt, es mit Restfeuchte zu Köpfen vorgearbeitet und dann nach längerem Trocknen in Spänen nochmal nachbearbeitet wird, ist der Arbeitsaufwand ein klein wenig höher und das drückt sich dann auch im Preis aus, der dann bei dem der Bruyerepfeifen liegt.

Bruyereholz zu bearbeiten ist eine Aufgabe mit vielen Unbekannten, da auch das beste Holz Fehler haben kann. Dazu kommt, daß Bruyereholz direkt vom Sägewerk in den Mittelmeerländern etwa je Kopf ab doppelt so teuer ist wie für Morta oder Olivenköpfe.

Edelhölzer udgl für Applikationen gibt es mittlerweile in zig shops

zufriedenstellende Auskunft?

PL
zuletzt bearbeitet 16.12.2008 22:03 | Top

RE: Holzeinkauf der Macher...

#3 von Arno , 16.12.2008 22:07



...noch nicht so ganz.... ....hast Du denn Einfluss auf die Qualitäten beim Bruyere, bzw. der Maserung???


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#4 von PL ( gelöscht ) , 16.12.2008 22:22

Sieh Dir die spanischen oder italienischen Anbieterseiten (Sägewerke) an. Dort sind die jeweiligen Chargen (Vor- und Rückseite der Plateaustücke) dargestellt (siehe Beispiel). Und genau danach kann man dann bestellen. Das ersetzt natürlich nicht den persönlichen Besuch der Werkstätten. Sollte einmal die Zeit kommen, daß ich selbst von den soliden Gebrauchspfeifen zu höherwertigen umsteigen kann, kommt vielleicht auch eine Fahrt zu den Holzlagern infrage.

Beisspiel eines Anbieters

PL

RE: Holzeinkauf der Macher...

#5 von Arno , 16.12.2008 22:27

Hallo Peter,

das ist alles Randholz aus der Knolle.

Reduziert sich der Preis, wenn du kleine Kanteln aus dem Inneren nimmst?

ausserdem erscheint es mir oben links so -als ob das Stück nicht sauber ist?

Gruss von der krämerseele...


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#6 von Walle ( gelöscht ) , 16.12.2008 22:28

Moin Arno!

Ein Geheimnis? Nun wirklich nicht! Hersteller kaufen Fuder-(bzw. Gitterbox-)weise Kantel in einer grob sortierten Standardqualität, auf die sie sich mit der Sägemühle geeinigt haben. Plateaus sind da keine drunter. Trotzdem kann das eine oder andere hervorragend Grain dabei rauskommen. Ist halt Glückssache. Solche Klötze kosten höchstens um die 2€.

Für Freehänder werden die Sahnestücke - also Plateaus, Halfmoons und derlei Gedöns - selektiert und nach Größe sortiert. Das bestellt man dann sackweise oder sucht es sich in der Mühle selbst aus. Besonders renommierten Machern wird auch schon mal ein Körbchen reserviert, in das nur die allerbesten Kantel kommen. Die können dann auch schon mal jenseits der 60€ kosten - und bieten doch keine Gewähr dafür, dass sich beim Bearbeiten keine gräßlichen Schwären auftun - Pfeifenmacherschicksal!

Ottonormalbastler wie Wallenstein zahlen um die 10 bis 20 € für die Kantel - zuletzt habe ich mir 100 Stück für je siebenfuffzich einpacken lassen. Das sind alles kleine Plateaus, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Vorräte sollte man anlegen. Der Beruf des Coupeurs stirbt aus. Vielleicht gibt es in 10 oder 15 Jahren keinen Nachschub mehr. Ich weiß von Paolo Becker, dass er aus diesem Grund kontinuierlich sein Holzlager erweitert.

Cheerio!
Walle

P.S.: Der Rest der Kantel wird verheizt - brennt wie Koks, das Zeug. Oder wird zum Pfeifenstopfer - wenn der Macher gerade mal nichts besseres zu tun hat.

Walle

RE: Holzeinkauf der Macher...

#7 von Gerrit Jan ( gelöscht ) , 16.12.2008 22:28

Was ich mal gelesen habe: ob dieses Jahr ob voriges sind zwei Deitsche Pfeifenmacher abereiset nach Italien. Selber Holz ausgesucht und gekauft. WYSIWYG-prinzip. Ein anderer Pfeifenmacher hat bestellt via das www, bekommt das Holz und hat das Gefühl eine "Katze im Sack" (so sagt man das bei uns)gekauft zu haben.
Hab mal gehört das grosse Namen rechnen mit 35-45 euro pro Stück Holz oder Kantel (das weiss ich nicht ganz genau.) Es darf gelächelt werden (sic)
Abfall: Der Sixten Ivarsson schaffte es aus einem Stück Holz 3 Pfeifen zu basteln wo seine Kollegen nur eine herausbekämen. Und tröste dich mein Lieber....das beste Holz aus Italien....das behalten die Italiäner selbst.

Gerrit Jan

RE: Holzeinkauf der Macher...

#8 von Gerrit Jan ( gelöscht ) , 16.12.2008 22:30

Nah ja....sag ich doch Walle

edith: wir müssen bestimmt mal ein herrlichen Tasse Tee miteinander Trinken.

Gerrit Jan
zuletzt bearbeitet 16.12.2008 22:31 | Top

RE: Holzeinkauf der Macher...

#9 von Arno , 16.12.2008 22:41

Zitat von Walle

Ein Geheimnis? Nun wirklich nicht! Hersteller kaufen Fuder-(bzw. Gitterbox-)weise Kantel in einer grob sortierten Standardqualität, auf die sie sich mit der Sägemühle geeinigt haben. Plateaus sind da keine drunter. Trotzdem kann das eine oder andere hervorragend Grain dabei rauskommen. Ist halt Glückssache. Solche Klötze kosten höchstens um die 2€.


Hi Walle,
weiss ich doch, dass du dieser Mähren auch schon oft genug den Stöpsel gezogen hast. Aber bei 2 EUR Einstand kann ja dann auch mal einer in den kamin, da passt die Quote immernoch. Mich stören halt immer die aussagen, dass man heute für gefordertes Grain auch teuer einkaufen muss - und dann kommen aus einem Klotz zwi pfeifen mit billigbambus raus und kosten in der summe 600 Ocken. Das ist kein marketing - damit muss mal weggeräumt werden. Pfeifen werden eben nicht teuer, weil der macher das so beschliesst! sondern weil es Deppen gibt, die jeden Preis bezahlen, mich bringt dieser Blödsinn um den Verstand. Und wenn eine maserung ausufert, kriegt die Pfeife einen runden Rücken und kostet 800 Ocken. Ja, wo simmer denn?


In Antwort auf:
Für Freehänder werden die Sahnestücke - also Plateaus, Halfmoons und derlei Gedöns - selektiert und nach Größe sortiert. Das bestellt man dann sackweise oder sucht es sich in der Mühle selbst aus. Besonders renommierten Machern wird auch schon mal ein Körbchen reserviert, in das nur die allerbesten Kantel kommen. Die können dann auch schon mal jenseits der 60€ kosten - und bieten doch keine Gewähr dafür, dass sich beim Bearbeiten keine gräßlichen Schwären auftun - Pfeifenmacherschicksal!


Na dann lass doch den Scheiss ung gib dem Coupeur lieber eine ordentliche Flasche Wein... ...was willste mit solchen Stücken? Axel Reichart werden? Pfeifen bauen, bei denen man sich fragt, ob man den Frevel begehen sollte sie zu Rauchen?



In Antwort auf:

Ottonormalbastler wie Wallenstein zahlen um die 10 bis 20 € für die Kantel - zuletzt habe ich mir 100 Stück für je siebenfuffzich einpacken lassen. Das sind alles kleine Plateaus, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Vorräte sollte man anlegen. Der Beruf des Coupeurs stirbt aus. Vielleicht gibt es in 10 oder 15 Jahren keinen Nachschub mehr. Ich weiß von Paolo Becker, dass er aus diesem Grund kontinuierlich sein Holzlager erweitert.



Und Ottonormalverraucher guckt auf diese Preise und versteht nichts mehr. Und ich bin ja nicht bange - als du Deine Pfeifen noch selbst vertrieben hast, hast Du beim einstand nicht so gezupft....???? Sorry, ich musste den jetzt loswerden und wollte dich nic ht beleidigen. Nur auf zusammenhänge hinweisen. Wir sind ja nicht hier, um uns gegenseitig die Eier zu kraulen...


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#10 von Walle ( gelöscht ) , 16.12.2008 22:50

Ach Arno!

Die Preise-Diskussion ist doch ebenso abgelatscht wie überflüssig! Kein Schwein zwingt Dich, einen 800-Ocken-Nuckel zu kaufen, oder?

Preisbildend ist auch - neben allen möglichen irrationalen Kriterien - die Holzqualität. Eine absolut fehlerfreie Straight Grain ist halt fast so selten wie ein blauer Hummer. Und wenn dem Macher so einer ins Netz geht, warum soll er dafür nicht einen ordentlichen Finderlohn bekommen?

Cheerio!
Walle

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RE: Holzeinkauf der Macher...

#11 von Arno , 16.12.2008 22:56

Zitat von Walle
Ach Arno!

Die Preise-Diskussion ist doch ebenso abgelatscht wie überflüssig! Kein Schwein zwingt Dich, einen 800-Ocken-Nuckel zu kaufen, oder?


Offensichtlich nicht, ich habe keinen. Was soll der spruch, du beginnst die Diskussion nicht auf meiner Ausgangsbasis. Nochmal, es geht um die helden, die den preis auch wegen eines Stückes fordern, dass mit rechter Lupe betrachtet weder sg noch lupenrein ist. Ihr glaubt immer, dass jeder pro jahr eines findet, nein, ihr alle findet zusammen eines - und glaub mir eins, hätte ich es - würde es nie im net auftauchen - alles klaro?

In Antwort auf:

Preisbildend ist auch - neben allen möglichen irrationalen Kriterien - die Holzqualität. Eine absolut fehlerfreie Straight Grain ist halt fast so selten wie ein blauer Hummer. Und wenn dem Macher so einer ins Netz geht, warum soll er dafür nicht einen ordentlichen Finderlohn bekommen?

Cheerio!
Walle
Um diese Sissy geht es nicht, aber um mittelklasse für x over 500 EUR. Nur weil einer seine handwerkliche Kunst auf eine knöselholz hat abfallen lassen.

Wir können auch über namen reden.


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#12 von Walle ( gelöscht ) , 16.12.2008 23:06

Moin Arno!

Du bist doch der Ökonom! Wenn ein Preis gezahlt wurde, war er in Ordnung, oder?

Cheerio!
Walle

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RE: Holzeinkauf der Macher...

#13 von Arno , 16.12.2008 23:14

Ich arbeite in einer Bank - bin kein Ökonom und wenn alle Kunden nicht kaufen würden, was Schwachsinn ist, wären manche dispo's auch nicht vor dem AUS. Dann würde es morgen noch Brot ohne butter für die Kinder geben... ...lieben Gruss Deine Bank!


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#14 von Arno , 16.12.2008 23:19

Hi Walle,

ich habe eine sg von Big Ben, im Fachhandel in Dresden gekauft.

Sie hat weniger gekostet, als Eure Rohmaterialien für Sahneteile. ich hab ein Sahneteil von big Ben...


Auf der anderen Seite sieht sie ähnlich aus....


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#15 von Hufi ( gelöscht ) , 16.12.2008 23:19

Lieber Arno,Hallo Forum
runden Rücken und kostet 800 Ocken. Ja, wo simmer denn?

Von was sollten denn wir Händler leben

LG Michael/Hufi
PS.Habe bei Heibe 30 Jahre alte Klötzer gekauft das Stück 2 Tacken,aber noch kein Werkzeug gefunden was die harten Dinger bearbeitet da streikt sogar die Raspel.

Hufi

RE: Holzeinkauf der Macher...

#16 von Arno , 16.12.2008 23:20

Von ehrlicher Arbeit, so wie... ...Hufi.


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#17 von PL ( gelöscht ) , 17.12.2008 10:12

In Antwort auf:
Habe bei Heibe 30 Jahre alte Klötzer gekauft das Stück 2 Tacken

Tjaa - min olle Hufi, da hast Du wohl zu tief inne Beutel gelangt - das ist nur Mittelholz für Automatendreherei und auf dem Markt max 1,-/ Stück wert. Mach das nächste Mal vorher die Klappe auf und frage

Zum Thema: Mich piept nur an der Sache an, daß beim Thema Morta fiebrige Augen zu sehen sind,so haarsträubend die Umwahrheit gesagt wird und der Kunde den Eindruck bekommt, bei dem Material etwas unwiederbringlich seltenes und teures in der Hand zu haben. Mir kräuselten sich die Fingernägel bei erlebten Diskussionen über helle, olivegrüne oder sonstwelche Mortastücken, die fast unbezahlbar wären. Aber nun meine ich, mit diesem Thread wieder auf dem Boden der Realität angelangt zu sein. Wer nun noch auf das Marketing hereinfällt, hat nichts kapiert und soll meinestwegen bluten.

PL
zuletzt bearbeitet 17.12.2008 10:24 | Top

RE: Holzeinkauf der Macher...

#18 von schwoebs ( Gast ) , 18.12.2008 19:51

Also jetzt muss ich mich aber auch mal einmischen!

Was, zum Henker, hat der Preis des Holzes mit dem Endpreis der Pfeife zu schaffen? Das ist eine Ableitung, die an allen erdenklichen Stellen hinkt.

Das ein Ebauchon auch schonmal 60,00 € plus kosten kann ist allseits bekannte Realität. Aber man bedenke: Hierbei handelt es sich,wie Walle schon schrieb, um extra ausgesuchte Ware. Da schmeißt der Coupeur nicht händeweise die Kanteln von einer Ecke in die andere, da wird strikte Selektion betrieben. Alleine schon aus dem Grund, weil er sonst den pontenten (?) Kunden verlieren würde und das kann sich heute keine Sägemühle mehr leisten. Also entsprimngt der Preis nicht allein dem Holz sondern auch dem enormen Mehraufwand. Nichts dest Trotz hat der Pfeifenmacher aber auch bei der höchsten Qualität keineswegs die Garantie, dass nicht irgendwo ein böse Schwäre im Holz lauert.

Aber mal vom "exquisiten" zum "normalen" Bruyere. Ok, Walle zahlt zwischen 15,00 und 20,00 €, manchmal auch weniger. Das Holz ist ok, manchmal vielleicht auch ein Halbkracher dazwischen. Wie wird dann eine Pfeife für eine angemessenen Preis draus? Arno, die Frage meinst Du doch nicht ernst? Jeder Pfeifenmacher hat auch einige Zeit an so einer Pfeife zu tun, der eine ein bisschen länger, der andere ein bisschen kürzer. Aber ein sehr gut gearbeitete Pfeife braucht halt ihre Zeit. Da reicht es nicht mal hier und da ein bisschen mit dem Papier über die Pfeife zu gehen und hier und da ein bisschen mit der Axt abzuschlagen. Da ist feinste Bearbeitung bis in die letzte Ritze notwendig und wird in vielen Fällen auch geleistet.
Natürlich gibt es Pfeifen, bei denen man sich ernsthaft fragt, wie der Preis zustandegekommen ist, aber solange eine Preis, der gefordert wird, gezahlt wird, kann er nicht falsch sein. Und da ist es auch völlig egal,ob der Kantel 2,00 € oder 200,00 € gekostet hat.

Noch so ein Ding: Arno, Du erwähntest Axel Reichert. Der baut tolle Pfeifenskulpturen, bei denen man sich teile wirklich kaum traut sie zu rauchen. Ja und? Keiner zwingt dich dazu. Aber Axel hat (zu Recht) seine Fangemeinde. Und die Preise werden, wie bei vielen anderen Machern, nicht von ihm gemacht.
Dass viele Pfeifenmacher dann hingehen und versuchen so günstig wie möglich das bestmögliche Holz für sich zu beschaffen ist doch nur verständlich. Denn mit einer gewissen Wirtschaftlichkeit muss man halt arbeiten, selbst wenn man das Pfeifenmachen nur nebenberuflich betreibt.

Besonders bei händlergebundenen Machern (ich weiß ja, dass unser Peter die Preise vieler Macher für völlig überzogen hält) muss man halt bedenken, dass nicht nur einer, sonmdern mindestens zwei an der Pfeife verdienen wollen. Und bei den Selbstvermarktern muss man bedenken, dass es für sie keinerlei Absatzgarantien gibt, dafür aber immense Vorkosten (Werkstatteinrichtung, Holz, Werkstattunterhaltung, Materialien etc.). So gesehen erklären sich Preise von selber.

Aber sorry, sowas an Holzeinkauf féstzumachen ist schlichter Blödsinn.

LG
Tom

schwoebs

RE: Holzeinkauf der Macher...

#19 von Gerd ( gelöscht ) , 18.12.2008 20:09

Hallo Arno,

da muß ich Tom aber zu 100 % rechtgeben. Bist Du vielleicht etwas über Dein Ziel hinausgeschossen. Ein gut gemasertes Endprodukt, was mann ja nicht vorhersehen kann, macht dem Macher keine Mehrarbeit. Wie er es verkauft, ist seine Sache. Wenn er aber ausgesuchte Kandel kaufen kann und will, deren Preis natürlich höher ist als Standardware, kann er dies auch in seine Preise einfließen lassen. Ich jedenfalls, würde keine Pfeife kaufen, die teurer als sagen wir mal 300 € ist, egal was für eine Maserung sie hat. Und das ist schon grenzwertig.

Wenn es Leute gibt, die mehrere Tausend Euro für eine Pfeife ausgeben, ist es deren Problem und Hobby. Ich rauche Pfeife und sammle auch ein bißchen (z.B. Stanwell), aber immer in meinem Rahmen. Und dies auch nicht immer, was die Anzahl der Pfeifen angeht.

Hatte schon mit RB Diskussionen ( in einem anderen Forum und telefonisch ) dessen Preise ich auch nicht nachvollziehen kann, egal wie er oder ihr darüber denkt.

Meine 2 Ct's.

Gerd

RE: Holzeinkauf der Macher...

#20 von PL ( gelöscht ) , 18.12.2008 20:22

Lieber Tom, da hast Du evtl nicht alle Zwischentöne gelesen. Der Tenor des Themas ist die Verarsche, den Leuten zu sagen, wie teuer, selten, wertvoll die Materialien (speziell Morta) sind und daß man dafür auch mal extra in die Tasche greifen sollte. Du spricht über etwas anderes und da stimme ich völlig mit Dir überein, es sind die Dinge des Marketings - nämlich auf das korrekt beworbene Fertigproduktes einen Preis festzulegen. Das ist oK und entscheiden tut der Kunde, ob er mitgeht. Aber er muß richtig und ehrlich informiert werden wenn er fragt- oder der Hersteller muß, soweit er ungefragt sich äußert, die Wahrheit sagen und nicht auf den Putz hauen. Ich verkaufe auch Pfeifen für 200,- oder mehr, wenn ausgefallenen Wünsche zu befriedigen sind und habe auch kein Problem bei Verkäufen im 4stelligen $-Bereich - dann ist es aber der Aufwand und die Exclusivität, die ihren Tribut einfordert.
Du bzw Deine Frau leistet exclusive Sattlerarbeit, die bisher wohl recht einmalig ist. Da ist es doch auch gewiß normal, entsprechend zu bewerten und einzufordern - oder? Du wirst dabei aber niemanden weismachen wollen, daß die Materialien nahezu unbezahlbar sind. Du läßt Dir Deine erworbenen lange geübten Fertigkeiten vergüten und dabei hast Du das Recht - den Gegenwert individuell festzulegen. Und solange der Absatz stimmt, hast Du ordentlich festgelegt.

PL
zuletzt bearbeitet 18.12.2008 20:30 | Top

RE: Holzeinkauf der Macher...

#21 von Heinz D. ( Gast ) , 19.12.2008 00:51

Hallo zusammen,

da nehme ich das Thema mal zum Einstieg und versuche - aus meiner Sicht - auf Arnos Ausgangsfrage zurück zu kommen...

Ich habe bisher online Spanisches Holz, vermutlich die gleiche Quelle wie Peter, gekauft, dann Mazedonisches bei Hermanns/Dänemark, eine Mischung Ebauchons und Plateau aus Stanwellbeständen, Griechisches von Peter Klein und Italienisches, wiederum online. Die Sahnestücke waren aber 5 Italienische Plateaustücke, die ich von Esterval's bekommen hatte.

Die Preise bewegen sich zwischen 4.50 € für Standard-Ebauchons bis 48,- € für Mazedonisches Plateau!

Meine Feststellung: Ebauchons sind für durchschnittliche Pfeifen gar nicht sooo schlecht. Die Fehlerquote ist sogar akzeptabel, da es Holz aus dem inneren der Knolle ist und in Bezug auf Einschlüsse und eingewachsene Borke nicht so anfällig ist. Es kann ein recht schönes Crossgrain herauskommen:



Spanisches Plateau war bei mir bisher relativ fehlerlastig. Dabei überwiegend Spots und selten eingewachsene Borke. Aber auch daraus kann man was machen (wobei hier Rainer Barbi persönlich die Form korrigiert hat):



Stanwell Plateau ist genauso fehlerlastig, wie Spanisches Holz, allerdings öfter mit eingewachsener Borke oder gar Rissen und Holräumen. Das Grain ist relativ schön:



Das Italienische Plateau war bisher das Beste von der Maserung, aber auch hier hatte ich viele fehlerhafte Stücke mit großen Einschlüssen und/oder vielen Spots bei den online bestellten Hölzern.

Bei den Esterval's-Blöcken hatte ich wenig Fehler und schönes Grain:



Allerdings ist der Preis astronomisch hoch und ich habe das Holz nur im Tausch für Computerzubehör genommen...

Fast so hoch ist der Preis für Mazedonisches Holz, wobei ich nur 2 Blöcke zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, wovon einer völlig von Spots durchsetzt war! Eigentlich eine Unverschämtheit, so einen Block zu verkaufen, da man schon von außen viele Fehler sehen konnte...

Griechisches Holz ist ebenfalls sehr unbeständig in der Qualität und kommt für mich nicht mehr in Frage.


Fazit: Ich werde in Zukunft eine Mischung aus Spanischen und Italienischem Plateau über den Onlinehandel bevorraten. Aussuchen vor Ort ist für mich zu kostspielig, da die Ausschußware die Reisekosten bei weitem unterschreitet! Ich habe eine Quelle, wo ich für 12,- € inkl. Versand (bei Abnahme von 100 Stück) ganz gute Plateauware bekomme und vor allem sehr große Blöcke. Die müssen allerdings noch zum Trocknen gelagert werden.

Ich habe jetzt etwa 150 Blöcke (Ebauchons und Plateau) bearbeitet, wobei 40 brauchbare Pfeifen, davon etwa 10 gestrahlt oder rustiziert, entstanden sind. Etwa 50 Blöcke habe ich durch Eigenverschulden versaut, so dass ich ca. 60% Ausschuß habe, d. h., für eine brauchbare Pfeife "verbrate" ich 3-4 Blöcke. Im Falle des Italiensichen Holzes sind das etwa 48,- € Materialkosten für Holz plus Ebonit Stangenmaterial und Hilfsstoffe, sagen wir mal ca. 55,- € Material.

Bis eine Pfeife wirklich so weit ist, dass ich zufrieden bin, benötige ich etwa 10 Arbeitsstunden, da ich sehr viel mit Schleifleinen arbeite (ich habe noch keinen Bandschleifer).

Jetzt fängt die Rechnerei an, wie viel so eine Pfeife kosten darf! Die Beispiele lagen alle zwischen 180,- und 220,- € inkl. Märchensteuer. Der Händler möchte verdienen, ich möchte verdienen und nicht zuletzt natürlich Vater Staat. Die Handwerkskammer möchte auch noch eine Jahresgebühr und die Werkstatt muss eingerichtet sein, bevor man verkaufen kann... Als nebenberuflicher muss man schon mal 30% des netto-VK für die Steuer kalkulieren. Bei einem VK von 200,- € brutto, bleiben 168,- € netto, nach Abzug der Händlerprovision ca. 135,- € abzüglich 50,- € Finanzamt, abzüglich 55,- € Material, macht am Ende 30,- € Gewinn?!

O.K., wenn man Glück mit dem Holz hat, ist die Spanne höher. Die Anfangserfahrung muss man erst einmal machen und dann eben den Einkauf darauf basierend optimieren... Und man muss auch mal aus einem Ebauchon für 4,50 € eine Pfeife machen dürfen, die auf Grund einer schönen Maserung dann eben auch 150,- oder 180,- € einbringt. Man kann eben vorher nicht ins Holz gucken und muss versuchen, das Beste daraus zu machen.


Herzliche Grüße,

Heinz D.

Heinz D.

RE: Holzeinkauf der Macher...

#22 von schwoebs ( Gast ) , 19.12.2008 13:08

Zitat von PL
Lieber Tom, da hast Du evtl nicht alle Zwischentöne gelesen. Der Tenor des Themas ist die Verarsche, den Leuten zu sagen, wie teuer, selten, wertvoll die Materialien (speziell Morta) sind und daß man dafür auch mal extra in die Tasche greifen sollte.


Hallo Peter,

an dem Pünkt mögen wir unterschiedlicher Meinung sein.
Ich würde es aber nur ungerne an Morta festmachen, ganz einfach aus dem Grund, weil es so viele unterschiedliche Qualitäten gibt, dass man diese keineswegs über einen Kamm scheren kann und vor allem auch ganz erhebliche Preisunterschiede in der Materialbeschaffung bedingen. Und tatsächlich gibt es gerade beim Morta sehr rare Vorkommen. Ob die dann "besser" zur Verarbeitung geeignet sind sei mal dahingestellt. Zumindest weiß ich von einigen Machern, die mit sehr altem und fossilen Morta gearbeitet haben (und das ist schon eine Seltenheit), dass es alles andere als einfach zu bearbeiten ist.
Bei Bruyere ist es ähnlich.
Es mag vielleicht ein paar wenige Leute in der Szene geben, die die Pfeifen mit Begründungen teurer machen wollen, ´die eigentlich keine Begründung sind. Diejenigen sind in der Regel aber nicht die Macher. Mir ist jedenfalls keiner bekannt, der aus Marketinggründen die Unwahrheit sagen würden, gerade im Bezug aufs Holz. Denn dafür ist der Markt und die Szene der Freehander viel zu klein, als sich sowas nicht rumsprechen würde wie ein Lauffeuer und gleichbedeutend mit dem Karriereende wäre.


@Heinz
Danke für Deine Darstellung. Alleine hieraus ist zu erkennen, dass der Holzeinkauf sich nicht zwingend auf die Preise auswirken muss, aber natürlich ein Berechnugsfaktor ist.


LG
Tom

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zuletzt bearbeitet 19.12.2008 13:11 | Top

RE: Holzeinkauf der Macher...

#23 von Arno , 20.12.2008 23:09

Zitat von Heinz D.
Hallo zusammen,

da nehme ich das Thema mal zum Einstieg und versuche - aus meiner Sicht - auf Arnos Ausgangsfrage zurück zu kommen...

Ich habe bisher online Spanisches Holz, vermutlich die gleiche Quelle wie Peter, gekauft, dann Mazedonisches bei Hermanns/Dänemark, eine Mischung Ebauchons und Plateau aus Stanwellbeständen, Griechisches von Peter Klein und Italienisches, wiederum online. Die Sahnestücke waren aber 5 Italienische Plateaustücke, die ich von Esterval's bekommen hatte.

Die Preise bewegen sich zwischen 4.50 € für Standard-Ebauchons bis 48,- € für Mazedonisches Plateau!




Hallo Heinz,

erstmal vielen Dank, dass du dich bei diesem Thema hier ins Forum "gespült" hast - das ist mir nicht nur ein grosses Vergnügen, sondern auch eine willkommende Gelgenheit, dich hier herzlich zu begrüssen. Und ich bedanke mich erstmal besonders, weil du hier sehr offen Deine Erfahrungen aufschreibst.

Beim lesen ist bei mir der Eindruck entstanden, dass Du eine Pfeife, einen Kantel in die Hand nimmst - und bis zum Ende durchbaust....?





In Antwort auf:

Meine Feststellung: Ebauchons sind für durchschnittliche Pfeifen gar nicht sooo schlecht. Die Fehlerquote ist sogar akzeptabel, da es Holz aus dem inneren der Knolle ist und in Bezug auf Einschlüsse und eingewachsene Borke nicht so anfällig ist. Es kann ein recht schönes Crossgrain herauskommen:





Stimmt, für mich die Frage, ob man dieses Holz so massiv und (liebevoll gemeint) so generell, oder manchmal, oder nur im Ausnahmefall so auslesen kann. Heinz, bei diesen Kanteln, wo der preis niedrig ist, die ausfallquoten nur übers Jahr akzeptabel gerechnet werden können und dann 10 Stunden? Das kann keine Effizienz sein. Es kann ja nicht sein, dass man Pfeifen macht und auf jedes Holz die gleichen 10 Stunden einstellt. Das kann doch nicht mehr zu effizienten Ergebnissen führen. Und Deinen Frust, wenn nach 8 Stunden klar ist, dass Du die zeit in ein grosses, fehlerhaftes heizmaterial gesteckt hast????



In Antwort auf:

Bei den Esterval's-Blöcken hatte ich wenig Fehler und schönes Grain:



Allerdings ist der Preis astronomisch hoch und ich habe das Holz nur im Tausch für Computerzubehör genommen...



Also, es genügt Deinen ansprüchen - hat die aber der Käufer auch, der mit dir das Feilschen beginnen will? Ich kenne jemanden, der legt solche Pfeifen in eine auktion für einen guten Zweck. Warum? Wegen des Marketings....




In Antwort auf:

Fast so hoch ist der Preis für Mazedonisches Holz, wobei ich nur 2 Blöcke zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, wovon einer völlig von Spots durchsetzt war! Eigentlich eine Unverschämtheit, so einen Block zu verkaufen, da man schon von außen viele Fehler sehen konnte...



Davon habe ich gar keine ahnung, was kannst du uns darüber noch erzählen????




In Antwort auf:

Ich habe jetzt etwa 150 Blöcke (Ebauchons und Plateau) bearbeitet, wobei 40 brauchbare Pfeifen, davon etwa 10 gestrahlt oder rustiziert, entstanden sind. Etwa 50 Blöcke habe ich durch Eigenverschulden versaut, so dass ich ca. 60% Ausschuß habe, d. h., für eine brauchbare Pfeife "verbrate" ich 3-4 Blöcke. Im Falle des Italiensichen Holzes sind das etwa 48,- € Materialkosten für Holz plus Ebonit Stangenmaterial und Hilfsstoffe, sagen wir mal ca. 55,- € Material.

Bis eine Pfeife wirklich so weit ist, dass ich zufrieden bin, benötige ich etwa 10 Arbeitsstunden, da ich sehr viel mit Schleifleinen arbeite (ich habe noch keinen Bandschleifer).

Jetzt fängt die Rechnerei an, wie viel so eine Pfeife kosten darf! Die Beispiele lagen alle zwischen 180,- und 220,- € inkl. Märchensteuer. Der Händler möchte verdienen, ich möchte verdienen und nicht zuletzt natürlich Vater Staat. Die Handwerkskammer möchte auch noch eine Jahresgebühr und die Werkstatt muss eingerichtet sein, bevor man verkaufen kann... Als nebenberuflicher muss man schon mal 30% des netto-VK für die Steuer kalkulieren. Bei einem VK von 200,- € brutto, bleiben 168,- € netto, nach Abzug der Händlerprovision ca. 135,- € abzüglich 50,- € Finanzamt, abzüglich 55,- € Material, macht am Ende 30,- € Gewinn?!

O.K., wenn man Glück mit dem Holz hat, ist die Spanne höher. Die Anfangserfahrung muss man erst einmal machen und dann eben den Einkauf darauf basierend optimieren... Und man muss auch mal aus einem Ebauchon für 4,50 € eine Pfeife machen dürfen, die auf Grund einer schönen Maserung dann eben auch 150,- oder 180,- € einbringt. Man kann eben vorher nicht ins Holz gucken und muss versuchen, das Beste daraus zu machen.


Herzliche Grüße,

Heinz D.



Heinz, danke für's Statement. Ich denke wir werden uns damit noch öfter lesen.


Gruss Arno



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Arno
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RE: Holzeinkauf der Macher...

#24 von Arno , 20.12.2008 23:15

Zitat von schwoebs

Es mag vielleicht ein paar wenige Leute in der Szene geben, die die Pfeifen mit Begründungen teurer machen wollen, ´die eigentlich keine Begründung sind. Diejenigen sind in der Regel aber nicht die Macher. Mir ist jedenfalls keiner bekannt, der aus Marketinggründen die Unwahrheit sagen würden, gerade im Bezug aufs Holz. Denn dafür ist der Markt und die Szene der Freehander viel zu klein, als sich sowas nicht rumsprechen würde wie ein Lauffeuer und gleichbedeutend mit dem Karriereende wäre.


Hallo Tom,
nicht "die Unwahrheit" - da bin ich bei dir, aber die die "geschönte Wahrheit" - also eine Möbeleiche wo es Material für 1.000 Herrenzimmerschränke bis Ende Januar im Handel zu liefern gibt zur Seltenheit zu stilisieren und Preise von 200 EUR plus +++ auszurufen- ist dummes Zeuch...

Man kann sich verarschen lassen, muss man aber nicht.



@Heinz
Danke für Deine Darstellung. Alleine hieraus ist zu erkennen, dass der Holzeinkauf sich nicht zwingend auf die Preise auswirken muss, aber natürlich ein Berechnugsfaktor ist.


LG
Tom[/quote]


Gruss Arno



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RE: Holzeinkauf der Macher...

#25 von PL ( gelöscht ) , 21.12.2008 12:16

Mein persönliches Resümee zum Thema:

Im Nachhinein betrachtet ist es mir eigentlich auch völlig Wurscht- wie und ob andere Ihre Preisgestaltung auch hinsichtlich der Materialpreise aufbauen. Für mich gilt, bei den Pfeifen oder auch den anderen Produkten der Werkstatt wie immer nach Handwerkerart: Materialpreis + Arbeitsaufwand + MwSt = Verbraucherpreis und da werden wir wohl beim Sektor Pfeifen, solange unsere Hände noch leidlich flott werkeln können, noch lange unter der Hundertfünfzigerergrenze bleiben. Aber das ist wohl auch ein Ergebnis der alten Handwerkertradition meiner Familie, die dieses Prämissen seit vielen Jahrzehnten hat. Übrigens hat die LWS GbR am 6. Januar 2009 ihr 20 -jähriges Bestehen ohne wesentliche Einbrüche oder Höhenflüge. Immer mit leichter steigender Tendenz, ohne staatliche Hilfe oder Kredite aus eigener Kraft solide und stetig voran.

PL
zuletzt bearbeitet 21.12.2008 12:20 | Top

   

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